Die Rennpause des SKS-NRW-Cup habe ich genutzt, um mal wieder einen Marathon zu fahren. Da mein Vater mit einigen Kollegen beim 11. Sparkassen-Bike-Marathon im fränkischen Trieb an den Start ging, meldete ich dort in der Gästeklasse für die 20 Kilometer Distanz und war damit ja quasi auf CC-Distanz. Mit über 200 Startern ging es aus der zweiten Startreihe los und gleich von Beginn an lief es gut. Wir konnten uns in der Spitzengruppe halten, wobei hier die meisten Fahrer auf der 40 oder 80 Kilometerstrecke unterwegs waren. Die Anstiege waren natürlich länger als bei unseren CC-Rennen, aber gleichwohl machbar. Die Abfahrten waren technisch nicht so schwer, aber auf schönen Single-Trials gelegen. Ich konnte mit meinem "Helfer" mein Tempo durchfahren und bog als erster der über 50 auf der kurzen Strecke gemeldeten Fahrer auf die Zielgerade ab. So früh, dass der Moderator noch gar nicht mit dem Sieger rechnete. Egal, die Zeitmessung funktionierte und hatte nach mir erst einmal sechs Minuten Zeit, bevor der nächste Fahrer ins Ziel kam. Zeit für mich, meinen ersten Sieg in einem großen Rennen zu genießen.
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