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Trainingstouren:

 

   

Juli 2010 - Frankreich

 

In diesen Sommerferien ging es nach Frankreich. Zunächst fuhren wir mit dem Auto bis nach Paris und schauten uns die Stadt an. Der Eifelturm, Notre-Dame, die Champs-Elysees, Pont Neuf, die Tuilleries, Arc de Triomphe, Musée d'Art Moderne, Centre Pompidou und Montmatre waren Pflichtprogramm und so waren wir alle froh nach zwei Tagen Pflastertreten am dritten Tag auf unseren Rädern Paris in Richtung Süden verlassen zu können. Bei brüllender Hitze ging es zunächst zwei Tage durch das Landesinnere bis an die Loire. Bei dann schönstem Wetter, oftmals aber auch Gegenwind, ging es dann die Loire entlang. Schlossbesichtigungen und abwechslungsreiche Wege direkt am Fluss, aber auch durch die Weinfelder, machten die Fahrt kurzweilig. Am Atlantik angekommen bogen wir ab in Richtung Süden auf den Atlantikradweg, der oftmals auf befestigten schmalen Wegen durch die Dünen oder direkt an der Küste entlang führte.

 

Nach über 1000 Kilometern auf den bepackten Rädern waren wir dann braungebrannt an unserem Ziel, der Côte d'Argent. Hier tauschten wir die Zelte in denen wir zwei Wochen übernachtet hatten gegen eine feste Unterkunft ein, stellten die Räder in die Ecke und gingen noch eine Woche wellenreiten in der Brandung des Atlantiks. Auch ein cooler Sport!

 

   

April 2010 - Südfrankreich

 

Über Ostern sind wir auch in diesem Jahr nach Südfrankreich gefahren und hatten optimales Trainingswetter: Blauer Himmel und angenehme Temperaturen. Kurze Hose und eine dünne Jacke waren ausreichend und so konnten wir viele kleine Bergketten erobern. Richtig hoch geht es dabei nicht, aber die angenehmen Steigungen sind super für das Grundlagentraining zum Anfang der Saison. Aber das Beste war, dass meine Knie so gut wie nicht weh getan haben. Kleine Gänge und keine Sprints waren wohl der richtige Trainingsweg. Gleichwohl sind wir über 7000 hm und über 700 km mit den Rennrädern gefahren, waren oft in Saint Tropez und haben von den Bergketten aus in die noch schneebedeckten Seealpen schauen können. Jetzt freue ich mich aber auch wieder auf mein MTB, denn immer nur auf der Straße ist irgendwie langweilig!

Vor dem Radwechsel aufs MTB waren wir auf der Rückfahrt aber noch einen Tag snowboarden, was auch echt cool war! Soll einer sagen, Training sei langweilig!

 

   

Oktober 2009 - Merida Bike Cross Country Camp

 

Zum Abschluss der Saison fuhren Cico, Tim, Maik, Nick und ich in die Südpfalz zum Merida Bike Cross Country Camp. Zusammen mit noch einem anderen Jungen kamen wir alle in eine gemeinsame Wohnung mit 3 Doppelzimmern. Nachdem ich im letzten Jahr aufgrund einer Erkrankung vorzeitig abreisen musste, war ich dieses Jahr fit. Wie auch schon im letzten Jahr fing jeder Morgen mit dem Frühsport an, wobei wir Joggen gingen und nachher Dehnübungen machten. Danach gab es dann Frühstück und nach einem kurzen Klamottenwechsel ging es zur ersten Trainingsfahrt. Bei der ersten Fahrt gingen alle zunächst auf die Teststrecke des Bike-Magazins, um in verschiedene Leistungsgruppen eingeteilt zu werden. Cico, Maik, Nick und ich kamen sofort in die zweite Gruppe, Tim folgte uns am zweiten Tag. Mit einem Guide und jeweils einem Profi machten wir dann eine schöne Trainingsfahrt. Nach dem Mittagessen hatten wir eine kurze Pause bevor es zur zweiten Trainingsfahrt ging. Mit vielen langen Bergen und teilweise auch schwereren Abfahren machten diese viel Spaß. Abends wusste man jedoch schon sehr genau was man am Tag gemacht hatte und morgens um 8 Uhr ging es wieder mit Frühsport los. Nach drei erlebnisreichen Tagen ging es dann wieder nach Hause.

 

   

Juli 2009 - Norwegen

 

In diesen Sommerferien sind wir nach Norwegen gefahren. Natürlich fehlten auch die Räder nicht, aber dieses Mal waren sie vollbeladen und unser Hauptfortbewegungsmittel. Da ich an meinem Fahrrad keinen Gepäckträger und damit auch keine Packtaschen befestigen kann, habe ich vor dem Urlaub einen Bob Yak bekommen, einen einrädigen Anhänger. 25 kg hatte ich so hinter meinem Bike. Von Hirtshals (Nordspitze von Dänemark) ging es mit der Fähre rüber nach Norwegen, wo unsere Radtour startete. Wir übernachteten entweder in Zelten, kleinen Häusern, die man mieten konnte, oder auch in Hotels. Nach einer Woche schönstem Wetter hatten wir es bis Oslo geschafft. Nach ausgiebiger Besichtigung der Stadt fuhren wir mit dem Zug nach Bergen, von wo aus es mit den Rädern die Westküste entlang ging. In den folgenden Tagen war es zwar durchwachsen, aber trotzdem meist trocken, zumindest wenn wir auf den Rädern waren. Nach immerhin 650 Kilometern und über 5000 Höhenmetern kamen wir dann nach 2 ½ Wochen in Kristiansand an, von wo aus wir wieder mit dem Schiff nach Dänemark über setzten. Auch wenn der höchste Berg auf dieser Radtour mal gerade 200 Meter hoch war, so war die Tour durch das ständige Auf und Ab und das Gepäck schon anstrengend, aber auch schön.

Die letzten Wochen der Ferien werde ich jetzt zu Hause trainieren und einmal werden wir mit dem Verein noch nach Witten zu einem Techniktraining fahren, bevor es wieder heißt: Los geht's zum nächsten Rennen. Dieses wird am 23.06 in Herten stattfinden, wo ich auf ein gutes Rennen hoffe.

 

   

April 2009 - Südfrankreich

 

In diesen Osterferien sind wir nach Südfrankreich gefahren, wo wir unweit der Mittelmeerküste in einem kleinen Dorf ein Haus von Freunden gemietet hatten. Rennradfahren ist hier echt populär und so hatten wir nur unsere Rennräder und keine MTBs dabei. Jeder Weg zum Strand geht über eine Bergkette, man kann aber entscheiden, ob man nur wenige Höhenmeter dabei machen will oder einen richtigen Pass fahren will. Wir sind alle Wege gefahren und dabei größtenteils in Kurz. Seit Herbst 2007, wo wir bereits mit den Rädern hier waren, sind einige der schmalen Straßen neu asphaltiert worden und so konnte man es auf den Abfahrten richtig laufen lassen. Bergauf wird es nie zu steil, echte Rampen wie auf Teneriffa, die man zum Anfang der Saison auch noch nicht braucht, gibt es hier nicht. Und am Starnd angekommen, kann man sich herrlich in der Sonne ausruhen und sogar ins Meer gehen.

 

   

Oktober 2008 - Merida Bike Cross Country Camp

 

Mit Cico uns Nick wollte ich in den Herbstferien in der Südpfalz zum Abschluss der Saison noch an einem Trainingscamp teilnehmen. Die beiden kamen mit dem Zug aus dem Norden angereist, ich mit meinen Eltern mit dem Auto aus Südtirol. Die Unterkunft von uns drei Teilnehmern lag natürlich auf dem Berg, morgens ging es unten mit Frühsport los. Nina Göhl, Moritz Milatz, Manuel Fumic, Carsten Bresser, Christoph Listmann und über 30 Jugendliche, alle waren topfit am Start, nur ich nicht, denn meine Beine waren schlapp und mein Magen spielte verrückt. Nach dem Frühsport musste ich schweren Herzens die Segel streichen, an Training war beim besten Willen nicht zu denken. Zu Fuß besuchten wir noch die Trainingsstrecke und schauten den anderen zu. Auch am nächsten Tag ging es mir nicht besser, so dass ich ohne einen einzigen Trainingskilometer traurig wieder nach Hause fuhr.

 

   

September 2008 – Mein erster 2000er: Das Rittnerhorn

 

In den Herbstferien haben wir eine knappe Woche Urlaub in Südtirol gemacht, wo wir auf über 1000 Metern auf einer Alm wohnten. Dies war nach der langen Autofahrt auch schon unser erstes Problem, denn man konnte nicht mit dem Auto zur Alm hochfahren. Entweder man bestellt sich ein allradgetriebenes Taxi oder man musste hoch wandern. Wir fuhren mit unseren Rädern hoch. Der lange, schottrige und sehr steile Berg war nach dem Tag im Auto schon hart, aber wir kamen irgendwann oben an unserem Gasthof mit Dolomitenblick an.

Nach einem Eingewöhnungstag starteten wir unsere erste Tour zum Rittnerhorn. Nach dem Frühstück fuhren wir bei wunderschönem Wetter los. Nach ungefähr 15 km Straße berghoch und vielen schönen Stellen zum fotografieren (siehe Fotobuch) machten wir Pause an einer Hütte und aßen Nudeln. Dann ging es auf Schotter weiter Richtung Barbianer Alm, wo man auf einem Hochplateau vor den bereits schneebedeckten Gipfeln der Alpen die letzten Kilometer zum Rittnerhorn zurücklegte. Nach einem nochmals kurzen aber heftigen Anstieg waren wir oben auf dem Rittnerhorn auf 2261 Metern.

Nach einer ausgiebigen Pause fuhren und liefen wir auf schönen und schmalen Wanderwegen zurück nach Dreikirchen.

 

   

Juli 2008 - Alpenländer Österreich, Schweiz und Italien

 

In diesen Sommerferien richtete sich unser Urlaub nach den Rennterminen, denn zwei NRW-Cups fielen in die Schulferien. Danach ging es in die Alpen, wo wir diesmal nicht mit den Rädern, sondern überwiegend mit dem Auto unterwegs waren. Dabei haben wir drei Etappen der Jeantex Bike-Transalp besucht und zwar in Scoul (CH), Kaltern (I) und die Schlussetappe kurz vor Riva del Garda (I). Wir haben aber nicht nur zugeschaut, sondern sind auch auf die Pasta-Partys am abend gegangen und sind Teile der Strecke mit- oder vorgefahren.

In Scoul sind wir früh morgens vor dem Feld Richtung Pass de las Costeinas gefahren und haben dann die Geschwindigkeit bestaunt, mit denen die Spitzengruppe dort hochgefahren ist. In Kaltern sind wir den Mendelpass (immerhin 1363 m und damit mein erster richtiger Alpenpass!) hochgefahren und im Feld die Transalp-Strecke auf Singletrails bis ins Ziel abgefahren. Hölle sage ich euch, aber nichts gegen die Abfahrt auf der letzten Etappe, wo wir aber zu Fuss unterwegs waren und die späteren Sieger Karl Platt und Stefan Sahm beim Downhill bestaunt haben.

 

   

März 2008 - Teneriffa

 

In diesen Osterferien war ich zwei Wochen auf Teneriffa und bin die ersten Kilometer des Jahres in 'Kurz' gefahren. Da ich ein wenig Grundlagentraining machen wollte, habe ich mein Rennrad (das ich zu Weihnachten geschenkt bekommen habe) und nicht mein MTB mitgenommen. Zwar hatte mir Holger kurz vor der Abfahrt im Hinblick auf die dortigen Berge noch eine Kompaktkurbel eingebaut, aber schon an unserem Hausberg habe ich die kleinen MTB-Gänge vermisst. Jungs, hier geht es echt steil hoch, und flach fahren gibt es irgendwie gar nicht. So hatte auch die kürzeste Tour mit 30 km bereits knapp 1000 Höhenmeter, dafür muss man unsere Haard schon ganz schön oft durchpflügen, um die auf den Höhenmesser zu bekommen.

Wie aber jeder von uns weiß, geht es nach jedem Anstieg auch wieder runter und das ist auf Teneriffa auch nicht ohne. Bei maximal 23 % Anstieg musste man schon ordentlich treten, aber bei der folgenden Abfahrt auch ganz kräftig bremsen. Die richtig hohen Berge (Spaniens höchster Berg, der Teide mit 3718 m, ist auf Teneriffa) konnten wir leider nicht fahren, denn das Wetter erlaubte eine Auffahrt nicht. Aber auch so habe ich ein paar Kilometer und einige Höhenmeter gesammelt. Den Rest der Zeit habe ich auch gerne auf Köllis Finca verbracht, wo wir gewohnt haben, oder bin im Pool oder im Meer baden gewesen.

 

   

 

Oktober 2007 - Südfrankreich

 

In den Herbstferien, direkt nach dem Rennen in Grafschaft, waren wir zwei Wochen in Südfrankreich in einem Haus in einem kleinem Ort an der französischen Mittelmeerküste, der Côte d'Azur. Mein Vater wollte dort gerne Rennrad und nicht MTB fahren und so hat mir Markus sein altes Jugendrennrad geliehen und noch spät abends nach dem Rennen mit neuen Laufrädern fahrbereit gemacht. Markus, tausend Dank dafür, denn so konnte ich in diesen Ferien einige tolle Touren machen und meine ersten beiden richtigen Pässe (den Col de Taillude 411 m und den Col de Babaou 413 m) fahren.

Für das Training ist so ein Rennrad echt super und in Frankreich ist das Rennradfahren ja quasi Volkssport. Eine Tour hat uns durch die Berge nach Saint Tropez gebracht, andere Touren gingen durch das hügelige Hinterland zum Baden im Meer an die Küste. Dieses Trainingsrevier werde ich mir merken und hoffe auf ein Wiedersehen. Vorsichtshalber habe ich das Rennrad schon mal auf meinen Weihnachtswunschzettel geschrieben :-)

 

 

Juni 2006 - Auf dem Elberadweg nach Prag

 

In den Sommerferien sind wir auf dem Elberadweg von Dessau bis nach Prag gefahren. Bei wunderbarem Sommer- und Radwetter konnten wir zwei Wochen in 'Kurz' fahren und kamen auf der insgesamt über 500 km langen Strecke immer am Ufer der Elbe entlang durch so schöne Städte wie Wittenberg (ja, genau da wo Luther die Thesen an die Kirchentür geschlagen hat), Meißen (wo das berühmte Porzellan her stammt), Radebeul (wo wir das Karl-May Museum besucht haben) und Dresden (wo wir pünktlich zur 800-Jahr-Feier eintrafen und natürlich die Frauenkirche besichtigt haben). Kurz vor der Grenze ging es durch die schöne Sächsische Schweiz, dann ins doch teils ärmliche Tschechien und nach einem bedrückenden Besuch des ehemaligen Konzentrationslagers Theresienstadt der Moldau noch ein Stück folgend in die schöne Stadt Prag.

Aufgrund des super guten Wetters konnten wir fast auf der ganzen Tour zelten, nur hier in Prag gönnten wir uns direkt an der Karlsbrücke ein schönes Hotel. Von hier aus konnten wir ausgiebig die Stadt besichtigen, bevor es dann per Bahn und Elberaddampfer zurück zum Ausgangspunkt und dann per Auto zurück nach Hause ging.

 

   

August 2005 - Von München nach Bad Kohlgrub

 

Nach unserer letztjährigen schönen Tour von München aus in östliche Richtung wollten wir dieses Jahr in den Sommerferien von München zum Bodensee fahren, um so die Strecke Bodensee - Königsee mit dem Rad zu schließen. Leider war das Wetter dieses Jahr nicht so gut, und wir sind von den insgesamt nur 200 km viele im Regen gefahren. Da wir aber auch noch ein wenig Sonne genießen wollten und keine Wetterbesserung in Bayern in Sicht war, sind wir auf halber Strecke mit dem Zug nach München zurück und dann mit dem Auto zum Gardasee, wo wir eine schöne sonnige Woche verbracht haben und einige kleinere Touren gefahren sind.

Auf einer dieser Touren habe ich meine bislang steilste Auffahrt gemeistert, aber die 26% waren echt hart. Die Berge und der See sind toll, eines Tages werde ich über die Alpen mit dem Rad fahren und auch hier ankommen.

 

   

August 2004 - Von München zum Tegernsee

 

Nachdem wir im letzten Jahr mit den Rädern von München zum Königsee gefahren sind, wollten wir dieses Jahr den schönen ersten Teil noch einmal fahren, dann aber mehr Zeit am Tegernsee verbringen können, der uns auf der letzten Tour so gut gefallen hatte. Nach zwei Tagen Stadtbesichtigung in München bin ich froh, endlich auf dem Rad zu sitzen, und es geht in südlicher Richtung die Isar entlang. Wilde Strömung und eiskaltes Wasser lassen das Baden in diesem Gebirgsfluss zum Abenteuer werden, aber das Wetter ist super und so verbringen wir schöne Pausen. Dann zieht es uns ins Voralpenland, denn wir wollen dieses Mal auch den Starnberger See umrunden, den wir im letzten Jahr nicht besucht haben. Anschließend geht es Richtung Bad Tölz und dann -bei schlechter werdendem Wetter- zum Tegernsee, wo wir den Schlafsack im Zelt gegen eine Ferienwohnung mit Blick in die Alpen tauschen. Diesmal waren es nur etwas über 200 km, aber irgendwann werde ich von hier aus über diese Berge fahren!

 

   

August 2003 - Von München zum Königsee

 

Nach unserer Tour im letzten Jahr im Norden zog es uns diesmal in den Süden, ins schöne Voralpenland. Mit dem Auto ging es bis München, wo wir am Englischen Garten unsere Räder bepackten und starteten. Gleich im Englischen Garten erwischte uns der erste Regenschauer, gleich danach der erste Platten. Danach ging es bei schönstem Sommerwetter und pannenfrei Richtung Königsee. Die ersten zwei Tage ging es an der Isar entlang, aber auch in sie hinein, dann bogen wir in Bad Tölz in östlicher Richtung ab, um im Vor(!)alpenland zu bleiben. Am Tegernsee blieben wir drei Tage auf einem kleinen Zeltplatz direkt am See, denn hier war es einfach toll. Aber auch am Schliersee und am Wolfsee, sowie an den vielen kleinen Bächen war es bei dem schönen Sommerwetter super. Danach ging es in zwei knapp 60 km langen Etappen über den Inn und am Chiemsee vorbei. Die letzte Etappe ging dann noch einmal deutlich in südliche Richtung und damit direkt auf die Alpen zu. Zum Königsee ging es dann schon knackig bergauf, aber die dort steil aufragenden Berge wie der Watzmann blieben uns erspart, denn hier war unsere schöne Tour nach 357 km zu Ende. Zurück ging es mit dem Zug, aber nicht für immer, wir kommen wieder!

 

   

Juli 2001 - Von Rendsburg nach Legoland

 

Meine erste große Radtour! Im vergangenen Jahr habe ich auf dem Rad so viel gelernt, dass ich dieses Jahr auf meinem eigenen Rad fahren durfte. Dafür musste ich aber auch mein Gepäck selber transportieren, wobei mir die 5-Gang-Schaltung an meinem neuen MTB sehr geholfen hat.

Los ging es kurz vor dem Nord-Ostsee-Kanal, den wir als erstes unter- (!) quert haben. Dann ging es über Schleswig und Flensburg auf kleinen Wegen nach Dänemark. Das Wetter erlaubte uns fast jeden Abend zu zelten und so kamen wir auf Wald- und Schotterwegen unserem Ziel schnell näher. Unser Tagesrekord betrug 58 km und das mit sechs Jahren und Gepäck! Dennoch waren wir froh als wir unser Ziel nach vielen Etappen erreicht hatten: Legoland in Billund/Dänemark, das erste und originale Legoland. Zwei Tage eroberten wir dieses "Land" und schauten uns alles ausgiebig an. Dann ging es mit unserer Urlaubserinnerung (einer Legolandkappe, denn mehr passte nicht mehr in die Packtaschen) zur nächst größeren Stadt an der Ostseeküste, von wo aus es mit dem Zug zurück nach Deutschland ging. Stolze 322 km zeigte mein Tacho an, kein Platten hatte uns ereilt und unfallfrei ist diese Tour auch geblieben. So kann es weitergehen!

 

   

August 1999 - Von Münster nach Haltern

 

Meine erste Radtour mit Übernachtung! Meine erste Trainingstour, auch wenn ich damals noch nicht daran gedacht habe, wie prägend diese Tour sein würde. Vier Jahre war ich alt und im öffentlichen Straßenverkehr wahrlich noch nicht sicher auf meinem Tigerentenfahrrad. Mit den Packtaschen unter dem Arm fuhren wir mit dem Zug nach Münster, liehen uns dort ein spezielles Vater-Kind-Tandem, bei dem das Kind vorne sitzt, alles sieht, lenken und treten kann und gleichwohl sicher durch den Verkehr kommt. Am nächsten Morgen ging es Richtung Ammelsbüren und dann nach Lüdinghausen, wo wir bei Freunden übernachteten. Der nächste Tag stellte uns gleich auf mehrere Proben, denn in Seppenrade galt es den ersten Berg zu bezwingen und gleich hinter dem Ort kamen wir auf dem platten Land in so einen Regenschauer, dass wir Papas Regenumhang als Zelt nutzten und lange Zeit zusammen darunter hockten, um nicht bis auf die Knochen nass zu werden. Am Hullerner und am Halterner See vorbei ging es nach Hause, wo wir lange noch an diese Tour denken.